Atomkraft Nein Danke!
Öffnungszeiten Winterfeldtmarkt

Wochenmarkt Winterfeldtplatz: alles rund um den Winterfeldtmarkt in Schöneberg

Graswurzeln unterm Pflasterstrand. Markt ist (fast) immer Mittwochs und Samstags

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Lesung und Performance mit Cathie Koa Dunsford

19. Mai 2012, 20 Uhr

BEGiNE- Treffpunkt und Kultur für Frauen

Cath Koa präsentiert neben ihrem neuesten Buch “Kaitiakitanga Pasifika“, das erst im kommenden Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wird, auch ihre ins Deutsche übersetzten Novellen mit der Protagonistin Cowrie. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schriftstellerin setzt auf ein tieferes ökologisches Bewusstsein. Die Lesung wird flankiert von traditionellen Maori-Instrumenten wie Muschelhorn & Muscheltrompete sowie Zeremonien der Maori. Übersetzung: Karin Meissenburg.
Vor 20 Jahren trat Cath Koa erstmalig mit ihrem Buch „Survivors/Überlebende“ in der Begine auf. Sie erhielt stehende Ovationen, darunter von der Schriftstellerin und Feministin Audre Lord.
Cathie Dunsford entstammt einer Familie aus HawaianerInnen, Maori und Weißen und lebt auf Neuseeland (Aotearoa). Dunsfords erster Roman landete trotz oder wegen seines sinnlichen, lesbischen und ethnologischen Inhalts in Australien auf Platz 1 der Bestsellerliste.
 
Unterstützt mit Mitteln der “Publishers Association of New Zealand”
Mit freundlicher Unterstzützung der Neuseeländischen Botschaft Berlin
 
Wo: BEGiNE – Treffpunkt & Kultur für Frauen
Potsdamer Straße 139,10783 Berlin
Telefon: 030 – 215 14 14, www.begine.de, Women only

 

 

 

 

 

 

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Kohle-Atom-Lobby erzwingt merkelschen Röttgen-Rücktritt. Ein Kommentar

Neuer Umweltminister Peter Altmaier (Foto: Wikipedia)

Neuer Umweltminister Peter Altmaier

Bayern erzeugt zu wenig Solar- und Windenergie und verschwendet viel zu viel politisch heiße Luft: Bericht über den Zustand der unbalancierten leitungs­gebundenen Energie­versorgung
Den zentralistischen Atom-Kohle-Dino­sauriern hinter dem Ober­atom­lobbyisten Dr. Michael Fuchs und dem unchristlichen Heckler-und-Koch-Protagonisten Volker Kauder war der geschasste Umwelt­minister Dr. Norbert Röttgen schon lange ein Dorn im Auge, auch wenn der wenig Distanz zu Mehrfachabhängigkeiten gegenüber großindustriellen Avancen zeigte. Muttis Bester (Konkurrent) war pragmatischer Überzeugungstäter in Sachen Erneuerbare Energien, ein stures Gegengewicht gegen die Energiekonzerne im nun unbalancierten Merkelschen Machtmobile und somit Gegenpart zu jenen Einflussgruppen um Dr. Fuchs und Hr. Kauder, die Frau Merkel vor Ihre fossilen Interessen erfolgreich spannen.

Schon 2010 ließ die Kanzlerin der Energiekonzerne den damals zuständigen Minister für Reaktorsicherheit Röttgen nicht an den Kungelrunden mit der Atomindustrie teilnehmen, als der skandalöse Laufzeitverlängerungs-St-Nimmerleinsbeschluß von Frau Merkel mit den von der EE-Einspeiselast (sic) Betroffenen verabredet wurde. Der Beschluß/Vertrag griff durch seiner Deckelung der Nachrüstkosten pro Atomkraftwerk direkt in Röttgensche Reaktor-Sicherheitsbelange ein; die Chef-Lobbyistin überging Röttgen einfach.

Bundestagspräsident Lammers stellt schon damals klar: Absprachen zwischen Regierung und den Betroffenen [Atomkonzernen] stehen nicht in Einklang mit den demokratischen Gepflogenheiten. Auch für die unbezahlte andauernde milliardenschwere Asse-Helmholtz-Katastrophe, die bereits – mit statistisch zugesicherter Fehlerwahrscheinlichkeit – Todesopfer fordert(e), war (und ist) Frau Merkel in ihrer Funktion als ehemalige Umweltministerin verantwortlich.

Ein vorgeblich erfolgreicher Umweltminister bis kurz vor Schließung der NRW-Wahllokale, mutiert innerhalb von Stunden zu einer unrecyclebaren heißen Kartoffel, die – von den Energiemonopolisten schon vorher als ungeniesbar definiert – nun in atomar-kontaminierter christlich-sozialer Nächstenliebe schnellstens fallen gelassen wird und nun in roter Curry-Sosse liegt. Treppenwitz: im Extremfall händigt der hohle WindEnergiebeutel Seehofer – weil er den verreisten Bundespräsidenten Gauck vertritt – Röttgen vielleicht sogar seine Entlassungsurkunde aus, wenige Tage nach der Seehoferschen weinerlich-selbstgerechten Beschwerde über Röttgen im Heute-Journal-Nachspann am Nachwahl-Montag, seit welcher Seehofer übers Wasser laufen kann (aber kaum Windenergie produziert).

Fossil-Ideologe, Dampfmaschinen-Laufzeitverlängerer und Homosexuellenrechte-Beschneider Hr. Volker Kauder ist sogar stolz darauf, persönlich und evangelikar-bodenständig Solar-Anlagen auf seinem privaten Familien-Acker verhindert zu haben, hat aber keine Problem, sich von Waffenproduzenten sponsorn zu lassen.

Atom-Gegner Norbert Röttgen (Foto: Wikipedia)

Atom-Gegner und ehemaliger Umweltminister Norbert Röttgen (Foto: Wikipedia)

Der Nachfolger im Amt des Umweltministers, Peter Altmaier, ist zwar konzillianter als sein Vorgänger und als der bayerische Ventilator, aber damit – so hoffen die Monopolisten hinter Fossil-Vielfach-Verpflichtungs-Fuchs – auch leichter fernzusteuern und hat vielleicht nicht die notwendige Härte und röttgensche Sturheit, mit den Kohle-Strom-Atom-Partikular-Interessenvertretern konstruktiv umzugehen.

Hoffen wir, liebe Leser, dass die kommunikativen Fähigkeiten von Peter Altmaier nicht für jenen reaktionär-mafiösen Rückwärtsgang in der Energiepolitik missbraucht wird, der in London, Warschau und Prag doch tatsächlich die Atom-Drecks-Energie zu einer Erneuerbaren Energie umdeklariert (wir berichteten), um in Brüssel im großen Stil – und zum zweiten Mal völlig unberechtigt- Milliarden-Subventionen abzugreifen, die für eine ökologische Zukunft des Kontinents fehlen. Bis heute wurden in das Milliardengrab Atomkraft Investitionsruinen im Wert von mehr als 360 Milliarden verbuddelt.

Führte zum Rücktritt des japanischen Premierministers Naoto Kan: der japanische Atom-Betreiber-Konzern tepco tischte der japanischen Regierung sechs Wochen Lügen auf: schon am Tag des Erdbebens-Tsunami kam es in allen drei Reaktoren zum Supergau.Auch in Deutschland lügt die Atom-Lobby, dass sich die Stahlträger-Balken biegen.

Dr. Michael Fuchs: Atomlobbyist

Dr. Michael Fuchs: Atomlobbyist und Nach-uns-die-Sintflut-Politiker

Kommentare deaktiviertTags: Aktuelles · Atomkraft stillegen17.05.2012, WinterfeldtWebber

1. Mai 2012: Vespa-Anrollern auf dem Winterfeldtplatz.

Inzwischen ist es Tradition seit 1988: wie immer am 1. Mai Mittags ist der Winterfeldtplatz voll von Geknatter und Benzinduft. Schon Vormittags hatten sich die ca. 500 Vespa-RollerfahrerInnen im Cafe direkt auf dem Winterfeldtplatz getroffen. Heute wird die Vespa-Saison 2012 eröffnet. Man diskutiert die Zweitakter, vermerkt Unterschiede, und gibt Tipps, wie Modelle getunt werden können.

Dann gehts los: um 14:00 Uhr zieht eine lange Kolonne vom Winterfeldtplatz los, durch die City-West über den Kuhdamm zur zehlendorfer Spinnerbrücke an der Avus, von dort über Kaiserdamm zurück zur Siegessäule. Von niemandem organisiert, gehts einfach zusammen los, Pause wird an der Spinnerbrücke eingelegt. Einige kommen sind sogar aus Karlsruhe nach Berlin gekommen, die anderen aus Lichtenberg: zum Anrollern 2012.

Und am Vorabend gibts Party (inzwischen wie beim CSD – mehrere -).

Winterfeldtplatz 1. Mai 2012: Vespa-Anrollern 2012. Im Hintergrund das Baller-Haus. Foto-Eindrücke und Kommentare gibts im

Vespa-Teff am 1. Mai auf dem Winterfeldtmarkt

Vespa-Teff am 1. Mai auf dem Winterfeldtmarkt

→ 2 KommentareTags: Aktuelles · Termine28.04.2012, WinterfeldtWebber

20. Lesbisch-Schwules Stadtfest 16. Juni und 17. Juni 2012, rund um den Nollendorfplatz

»Gleiche Rechte für Ungleiche!«

Unter diesem Motto veranstaltet der Regenbogenfonds e.V. zum 20. Mal Europas größtes Lesbisch-schwules Stadtfest im traditionellen Homo-Kiez am Nollendorfplatz in Schöneberg.

Der Regierende Bürgermeister begrüßt Besucher mit dem Hinweis, dass Diskriminierung auch im 20ten Jahr des Stadtfestes noch nicht der Vergangenheit angehört. In vielen Köpfen seien Stereotype und Vorurteile über Lesben und Schwule nach wie vor fest verankert. Homophobe Verhaltensweisen gehörten leider nicht der Vergangenheit an. Wir hätten eine vollständige Gleichheit vor dem Gesetz noch immer nicht erreicht. Viel Arbeit sei noch zu leisten.

Glaube Liebe Hoffmann: Das Wilde Sofa: Talkshow mit Promis

Glaube Liebe Hoffmann: Das Wilde Sofa

Auf 20.000 m² präsentieren sich in der Motz-, Eisenacher-, Fugger- und Kalckreuthstrasse die sechs Stadtfest-Welten: »Sportwelt«, »Radiowelt«, »Reisewelt«, »Filmwelt«, »Aidswelt« und »Politikwelt« sowie das breite Spektrum lesbischer, schwuler, bisexueller und transidentischer Projekte, Vereine und Organisationen.

 

Seyran Ateş (Foto: Wikipedia)

Seyran Ateş (Foto: Wikipedia)

Mit geschätzten 1.000.000 Gästen, seinen Biergärten, Cocktailbars, Bühnen und Dancefloors wird an diesem Wochenende die Gegend um den Nollendorfplatz zu Berlins beliebtester Partymeile, von 11 Uhr morgens bis spät in die Nacht.

Das Regenbogenfonds-Team um Gerhard Hoffmann organisiert die Hightlights:

David Berger (Foto: Wikipedia)

David Berger (Foto: Wikipedia)

Martin Dannecker (Foto: Wikipedia)

Prof. Martin Dannecker (Foto: Wikipedia)

Wer sich mit einem Stand beteiligen möchte, findet hier weitere Infos.

Lageplan Strassenfest

Lageplan Strassenfest

Bilder vergangener Schwul-Lesbischer Straßenfeste in der Motzstrasse.

Bilder vergangener Lesbisch-Schwul-Lesbischer Straßenfeste in der Motzstrasse. Quelle: Regenbogenfonds. e.V.

 

Programm Samstag, 16. Juni 2012:

 

  • OSTGUT TON Showcase
    • 15:00 Fiedel (Ostgut Ton)
    • 17:00 ND Baumecker (Ostgut Ton)
    • 19:00 Rødhåd (dystopian)
    • 21:00 Boris (Ostgut Ton)
    • 23:00 Ende
    • ab
      23:00
      Stadtfest-Party im Connection
      mixed boys & girls

 

  • Frauenbühne, Moderation:  Anika Hoffmann und  Conny Kanik,
    Bühnenprogramm-Organisation: Annette Krüger
    • 15:00 DJ LCavaliero
      Wigstöckel & t*CSD – mit dragigem sexyglitzAelectrohippop
    • 16:00 Percussonia Projects
      5 Berliner Frauen, 7 afrikanische Trommeln & 1000 Ideen
    • 16:30 DJ S.A.R.A.
      L-Tunes / DeepHouse, Minimal, Poptronic
    • 17:30 Mine & Friends
      Gitarrenklänge in neuen Versionen und Farben
    • 18:00 DJane Michal Serr
      special guest from Tel Aviv
      Pop-Dance-House-Disco & Oriental Tunes
    • 19:00 Anika Hoffmann
      Stand-up Comedy
      & Conny Kanik
      Gefühlvoller Deutsch-PopRock aus Dresden
    • 19:30 DJ Barocka
      Girls Town – Es muss einfach rocken!
    • 20:30 Tubbe
      tanzbares aus München mit dem Motto: Was nicht basst, wird bassend gemacht
    • 21:00 DJane trust.the.girl
      …wants to play! Simply Krätzy-Alles-Mix & Fya Hopelezz
      special Performance: Fighting with fire for Freedom!
    • 23:00 Ende*= Diese Bühne nehmen sich Frauen, Lesben, Trans*, im Publikum sind natürlich alle Gender herzlich willkommen.

 

 

  • 98.8 KISS FM Bühne
    • Kiss FM Morgenhans live on Stage
    • Fussballgott Maradöner
    • Die knallbunten Kiss FM Karaoke-Show
    • An den Turntable DJ Noppe

Programm Sonntag 17. Juni 2012

 

  • Hauptbühne : Moderation:  Kiki Cessler 
    • 15:00 Prämierung der drei originellsten Community-Stände beim Stadtfest
    • 15:30 MichiMC
      Unterhaltung & Entertainment pur
    • 16:00 Neuköllner Oper
      »Frau Zucker will die Weltherrschaft«
    • 16:30 Männer Minne
      Berlins schwuler Männerchor
    • 17:00 MOTUS
      Elektropopkultur aus Hamburg
    • 17:50 Colours of Voice
      Rosenstolz-Cover-Show
    • 18:30 … from Tel Aviv:
      Amir F. Guttman, Michael Einav & The Holy Sisters
    • 19:45 Die Kusinen
      Berlins ultimative Schlagerband
    • 21:00 Ende

 

 

 

 

  • 98.8 KISS FM Bühne
    • Music by DJ Noppe
    • Mateina ah wie süss
    • Die riesengroße knallbunten Kiss FM Karaoke Show

 

Für jene, die sich über die fehlenden Einträge bei Wikipedia wundern: unterstützt die zensierten Inklusionisten und prangert die engstirnigen Exklusionisten in der Wikipedia an.

→ Keine KommentareTags: Aktuelles · Termine · Veranstaltungen · Winterfeldtplatz27.04.2012, WinterfeldtWebber

Nein zu neuen Atom-Subventionen der EU

Nach dem Röttgen-Kahlschlag bei der Förderung erneuerbarer Energie in Deutschland:

Atom-Lobby antichambriert in Brüssel

Atom-Lobby ☢ antichambriert in Brüssel

Was Großbritannien, Frank­reich, Polen und Tschech­ien auf Druck der Atom-Lobby ☢ erreichen wollen: Steinzeit-Atomtechnik soll – wie das Bankwesen – nach jahr­zehnte­langer Unterstützung und trotz unabsehbarer Folgekosten gegen jede wirtschaftliche Vernunft weitere und noch höhere Subventionen erhalten: Trick: Atomkraft tarnt sich als erneuerbare Energie, trotz Tschernobyl, Fukushima, Sellafield, Majak und Three Mile Island. Forderung an die Bundesregierung: Atom-Lobby-Raffgier am 20.4. ablehnen!  Zeitgleich diese Woche: Kühlwasserleck im stillgelegten Atomkraftwerk Krümmel. 

Der japanische Atom-Betreiber-Konzern tepco tischte der japanischen Regierung sechs Wochen Lügen auf: schon am Tag des Erdbebens-Tsunami kam es in allen drei Reaktoren zum Supergau.

Erlaubt die Europäische Union neue Subventionen für Atomstrom? Vier Staaten wollen das erreichen. Beraten wird schon am Freitag dieser Woche. Ob die Bundesregierung dazu “Nein” sagt, hängt vom öffenlichen Druck ab.

Nach Druck auch deutscher Atomlobby:

Atom-Lobbyist und englischer Energieminister Edward Davey

Atom-Lobbyist und eng­lischer Energie­minister Edward Davey ☢

Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien haben nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” (SZ) in Briefen an die dänische EU-Ratspräsidentschaft dafür plädiert, dass Subventionen für Atomenergie zukünftig in der Europäischen Union zulässig sein sollen. Auf einem Treffen der EU-Wirtschafts- und Energieminister am Freitag, 20. April 2012, soll über diesen Vorstoß beraten werden.

Die vier Länder wollen damit erreichen:

  • dass Atomenergie den Erneuerbaren Energien gleichgestellt wird,
  • dass für Atomstrom Einspeisevergütungen wie für Solarstrom gezahlt werden kann,
  • dass Investitionen in Atomkraftwerke rentabel werden

“Die EU-Kommission finanziert den Bau von Nuklearanlagen derzeit nicht – auch nicht teilweise”, erklärte ein Sprecher der Kommission. “Wie das in Zukunft sein wird, hängt von den Ergebnissen der Debatte ab. Das werden uns die Mitgliedsstaaten sagen.”

Atom-Lobbyist und französischer Energieminister Éric Besson

Atom-Lobbyist und fran­zösischer Industrie­minister Éric Besson ☢

Die SZ berichtet, dass sich die deutsche Bundesregierung noch nicht festgelegt hat, ob sie in der EU für diese Atomstrom-Förderung stimmt oder nicht: „Aus Regierungskreisen in Berlin heißt es, die Bundesregierung habe sich noch nicht geeinigt, ob sie für oder gegen die Gleichbehandlung von erneuerbarer und nuklearer Energie stimmt. Dies sei ‚intern noch nicht abgestimmt‘.“

Atom-Lobbyist und polnischer Industrieminister Waldemar Pawlak

Atom-Lobbyist und pol­nischer Industrie­minister Waldemar Pawlak ☢


Was die Bundesregierung sagen wird, hängt auch von der politischen Stimmung in Deutschland ab. Je mehr Menschen sich jetzt öffentlich äußern, um so größer ist die Chance auf ein deutsches „Nein“ in Brüssel.

Atom-Lobbyist und tschechischer Industrieminister Martin Kuba

Atom-Lobbyist und tschech­ischer Industrie­minister Martin Kuba ☢

Die vier Staaten, die jetzt in Sachen Atom-Subventionen aktiv geworden sind, planen AKW-Neubauten, müssen jedoch feststellen, dass diese schon im Normalbetrieb nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Erst kürzlich haben sich deshalb beispielsweise die deutschen Stromkonzerne Eon und RWE ihre Pläne für Neubauprojekte in Großbritannien eingestampft.

Statt auf Atomkraft zu verzichten, wenn sie sich nicht rechnet, wollen die atomfreundlichen Regierungen in London, Paris, Warschau und Prag nun in der EU durchsetzen, dass die Atomkraft als „emissionsarm“ mit Erneuerbaren Energien gleichgesetzt wird. Der bis 2050 geplante Umstieg Europas auf emissionsarme Energieanlagen müsse “technologieneutral” erfolgen, heißt es in den Briefen.

Im Papier aus London ist zu lesen: “Die britische Regierung sieht mehrere emissionsarme Technologien: Erneuerbare Energien, Atomkraft und Kohlendioxid-Abscheidung- und Speicherung sollen in den kommenden Jahren in freiem Wettbewerb miteinander konkurrieren.” Alle diese emissionsarmen Technologien sollten durch Einspeisetarife – also staatliche Subventionen – unterstützt werden.

Wie emissionsarm Atomkraftwerke wirklich sind, kann die Welt Tag für Tag in Fukushima, Tschernobyl und vielen anderen Orten besichtigen – mal von den täglich wachsenden Atommüllbergen und den fatalen Folgen des Uranabbaus abgesehen.

Großbritannien plant schon länger eine festgelegte Einspeisevergütung für Atomstrom, um potenziellen Investoren Planungssicherheit für mehrere Jahrzehnte geben zu können.

Anders würden sich überhaupt keine Investoren für neue AKW finden lassen. Doch diese Förderung ist nach derzeitigem EU-Recht nicht zulässig, weil sie den Wettbewerbsregeln widerspricht.

Joaquin Almunia unter Druck der Atom-Lobby

EU-Wettbewerbs-Kommissar Joaquin Almunia unter Druck der Atom-Lobby

Bei den Wettbewerbshütern in Brüssel sieht man die Initiative offenbar mit Wohlwollen. Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia signalisiert bereits Zustimmung, wenn eine Prüfung ergeben sollte, dass die Förderung den “europäischen Zielen entspricht”. Und dies ist nicht unwahrscheinlich, denn schließlich soll die Gemeinschaft laut Euratom-Vertrag “die Investitionen erleichtern und die Schaffung der wesentlichen Anlagen sicherstellen, die für die Entwicklung der Kernenergie in der EU notwendig sind”.

Atom-Lobbyist Günther Oettinger

EU-Energie-Kommissar und Atom-Lobbyist Günther Oettinger ☢

Wie sich der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger positioniert, der aus seiner Zeit als baden-württembergischer Ministerpräsident als großer Atomstrom-Fan bekannt ist, ist noch nicht absehbar. Bisher sind widersprüchliche Äußerungen von ihm zu hören. Gegenüber der SZ erklärte er, er sei „bereit, verschiedene Optionen zu diskutieren“. Am Wochenende 14./15. April 2012 wurde er mit der Aussage zitiert, er stehe einer Förderung der Atomkraft zurückhaltend gegenüber” – was immer das auch heißen mag.

Würde die EU die Atomkraft mit den Erneuerbaren gleichsetzen, wären nicht nur Einspeisevergütungen zulässig (wie in Großbritannien geplant), sondern der Neubau von AKW könnte auch direkt von Brüssel gefördert werden. Das hätte zur Folge, dass weniger Geld für die Förderung wirklich klimaschützender Technologien übrig bleibt.

Subventionen für Erneuerbare Energien sind in der EU zulässig, weil sie als Unterstützung zur Markteinführung dienen. Das kann man bei der Atomkraft – mehr als 50 Jahre nach dem Beginn der kommerziellen Nutzung – nun wirklich nicht behaupten.

Ganz im Gegenteil wird durch die Initiative der vier Staaten deutlich, dass Atomstrom immer ein Zuschussgeschäft bleiben wird, obwohl nach Greenpeace-Berechnung alleine in Deutschland bisher schon 200 Milliarden Euro Subventionen in die Atomkraft geflossen sind. Deshalb reicht es auch nicht aus, wenn es keine EU-Subventionen für Atomstrom gibt. Auch die direkte und indirekte Subventionierung in Deutschland muss beendet werden:

  • Keine staatliche Förderung der Forschung an neuen Reaktorlinien! 
  • Atomkraftwerke müssen endlich eine risikogerechte Haftpflichtversicherung vorweisen! 
  • Die Rückstellungen für die Atommülllagerung und den AKW-Abriss müssen insolvenzsicher in einen öffentlich-rechtlichen Treuhandfonds überführt werden! 

 

Engagieren Sie sich:

Quelle: www.ausgestrahlt.de

 

Sehenwert: wie die ehemalige NRW-Umweltministerin und jetzige stellv. Bundestags-Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn diskursiv mit Atom-Lobbyisten umspringt und Wissenschaftler Lernkurven flach halten wollen:

Kommentare deaktiviertTags: Aktuelles · Atomkraft stillegen27.04.2012, WinterfeldtWebber

Julie Wolfthorn: Vortrag über Leben und Werk der Malerin und Grafikerin

Julie Wolfthorn (1864-1944) war bis 1933 eine der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Malerinnen und Grafikerinnen. Rund fünfzig Jahre lebte und arbeitete die gebürtige Jüdin an der Berliner Kurfürstenstraße in Schöneberg. Im Oktober 1942 wurde Wolfthorn im Alter von 78 Jahren in das KonzentrationslagerTheresienstadt deportiert, wo sie wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag starb.

Heute ist Julie Wolfthorn nahezu vergessen. Ihre Werke sind in alle Welt verstreut. Die Suche nach ihren Spuren betreibt seit zehn Jahren der Julie Wolfthorn Freundeskreis.

Die Dipl.-Slawistin Sabine Krusen berichtet über Leben, Werk und Topographien in Berlin.

Donnerstag, 26.04.12, 19.30 Uhr. Nur für Frauen!

BEGiNE – Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.

Potsdamer Str. 139

10783 Berlin

Tel: 030-215 14 14

kultur@begine.de

www.begine.de

 

 

 

 

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Erwerbslosenstammtisch

 

für erwerbslose Frauen, von Erwerbslosigkeit bedrohte Frauen, Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen & alle, die sich angesprochen fühlen.

Treff, Erfahrungs- & Informationsaustausch.

Jeden zweiten Mittwoch im Monat.

Nur für Frauen!

Mittwoch, 11.04.12, 18.00 Uhr

BEGiNE – Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.

Potsdamer Str. 139

10783 Berlin

Tel: 030-215 14 14

kultur@begine.de

www.begine.de

 

 


 

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Leerstand rund um den Winterfeldtplatz: freie Geschäfts- und Ladenräume in der Eisenacher Straße

Leerstand in der Eisenacher zwischen Kleist- und Fuggerstraße

Leerstand in der Eisenacher zwischen Kleist- und Fuggerstraße

Einige – früher teils stark frequentierte – Straßenzüge liegen monatelang nicht nur nach Sonnenuntergang im Dunkeln: was jahrelang in der Nürnberger Straße vorexerziert wurde, kann man nun auch in der Eisenacher Straße erleben: langjährige Läden, Kneipen und Straßenbüros in wunderschön renovierten Altbauten müssen schließen und werden nicht oder erst Monate später wieder vermietet. Der Wiederaufschwung, der durch Ansiedelung u.a. des Ellington-Hotels in der Nürnberger Straße gelang, steht in der Eisenacher Straße noch aus: Nahezu jedes Ladenlokal zwischen Kleiststraße und Fuggerstraße steht seit Monaten leer. Man ist an den Fallada-Roman Jeder stirbt für sich allein erinnert, dessen dramatische Handlung teils vis à vis in der Eisenacher Straße spielte: die meisten Einkaufsgeschäfte krepeln lange vor sich hin, bevor sie eingehen. Wieso aber eine Bäckerei keinen Nachfolger findet, müsste der Eigentümer beantworten, der bisher nicht vermietete. Der Spielplatz an der Ecke wurde 2010 für 225.000 Euro saniert. Eigentlich sind die umliegenden Straßenzüge wegen der Kneipenszene in Nähe des Winterfeldtplatzes und wegen des Laufpublikums rund um die Uhr eine begehrte Gegend für Wirte und Geschäftsleute. Um so unverständlicher ist der inzwischen teils jahrelange Leerstand. Und nun zieht auch noch die deutsche Sektion des  Wikipedia-Lexikon-Vereins Wikimedia e.V. aus: Quo vadis Eisenacher Straße?


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Weiterer Leerstand in Berlin:

→ Keine KommentareTags: Aktuelles24.03.2012, WinterfeldtWebber

Stadtführung Berlin: Frauengeschichten in Schöneberg – Von Inken Baller bis Hedwig Dohm

Frauen in Berlin zwischen Winterfeldtplatz und Potsdamer Brücke

Stadtführungen Vorträge Kunstgespraeche – Gerhild Komander

Die Frauengeschichten, die Sie zwischen Winterfeldtplatz und Landwehrkanal erfahren könnten, passen nicht in eine Stadtführung. Machen wir einen Anfang. Die Sporthalle am Winterfeltdplatz, die an die Weltklasse-Leichtathletin Lili Henoch erinnert, baute Inken Baller mit Hinrich Baller.

Vorbei am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin und dem Pallasseum anstelle des Berliner Sportpalasts erreichen wir die Potsdamer Straße. Deren Frauengeschichte beginnt mit Lina Morgenstern, die vor mehr als 150 Jahren nach Berlin kam, den “Frauenverein zur Beförderung Fröbelscher Kindergärten” mitbegründete, den “Verein der Berliner Volksküchen”, schrieb das Buch “Universal-Kochbuch für Gesunde, Kranke und Genesende und erstes Lehrbuch für Kochschulen” und gab die “Deutsche Hausfrauen-Zeitung” heraus, mit der sie die bürgerliche Frauenbewegung maßgeblich unterstützte.

Die Frauen-Stadtführung endet am oberen Ende der Potsdamer Straße mit Barbara John, erste Ausländerbeauftragte der Stadt Berlin. Dazwischen “liegen” einhundert Jahre Geschichte, vor allem Frauengeschichte: die Kämpfe um Frauenwahlrecht und Lehrerinnenausbildung, Kindergarten, Kinderladen und Kita.

Termine

Schöneberg

Kontakt:

Stadtführungen Vorträge Kunstgespraeche – Gerhild Komander

Togostraße 79
13351 Berlin
post@gerhildkomander.de
http://www.GerhildKomander.de

Mehr Infos: 

 http://www.kulturkurier.de/veranstaltung_333032.html 

 

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Jugend-Schach-Osterturnier 2012 (Beginn der Sommerzeit)

Das Berliner Jugend-Schach-Osterturnier 2012 steigt am 25. März im Familientreff Kurmärkische, Kurmärkische Straße 1:

Berliner Jugend-Schach-Turniert am Sonntag vor Ostern

Berliner Jugend-Schach-Turniert am Sonntag vor Ostern


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Schach ist nicht nur Sport, sondern auch ein weltweit trainiertes Spiel mit Weltmeister und internationalen Wettkämpfen.

Wer da mal reinschnuppern will, ist beim Berliner Oster-Jugendturnier genau richtig!

Anmeldung: per Email an moennig[at]schulschach-deutschland[.]de mit Name, Jahrgang, Schule/Verein oder persönlich von den Eltern.

Turnier findet statt

Wo: Familientreff Kurmärkische, Kurmärkische Straße 1

Wann:

13:30 Uhr Anmeldung
14:00 Uhr – 14:20 Uhr 1. Runde
17:00 Uhr – 17:20 Uhr 7. Runde
17:45 Uhr Siegerehrung

Was: steht auf dem Plakat

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Dies ist mein Brief an die Welt – Gedichte und Briefe von Emily Dickinson

Gedichte sind Durchgangsräume für Träume, oder wie es eine Seelenverwandte Karoline von Günderode ausdrückte “Gedichte sind Balsam auf Unstillbares im Leben”. Die amerikanische Dichterin Emily Dickinson (1830-1886), beschrieb das Schreiben von Gedichten als ” Wohnen in der Möglichkeit”, als dauerndes Umkreisen von etwas Geheimnisvollem. ” Wenn ich körperlich etwas spüre wie, dass mir die Schädeldecke abgenommen wird, weiß ich, das ist Dichtung.”  Poesie wird zum Gegenmittel der Angst und in ihr steckt die Zeit, das Vergehen, die Liebe und die Hoffnung.

Zusammengestellt und gelesen von Blanche Kommerell

 

Wann:  Donnerstag, 29.03.2012, 19:30 Uhr

Wo: BEGiNE – Treffpunkt & Kultur für Frauen

Potsdamer Straße 139

10783 Berlin

Telefon: 030 – 215 14 14

www.begine.de

Women only

 

 

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Lesung und Film mit Nathalie Percillier: In the Milk – Die Abenteuer einer Kuh von schlichtem Gemüt

Die Regisseurin Nathalie Percillier, auf den Berliner Filmfestspielen zweimal mit dem Teddy ausgezeichnet, liest aus ihrem  Buch „In the Milk – Die Abenteuer einer Kuh mit schlichtem Gemüt“. Dazu zeigt sie die Kurzfilme „Utes Ende“, „Heldinnen der Liebe”.

Nathalie Percillier

Die perfekte Mischung aus Trash, Tiefsinn und Turbulenz inklusive einer dramatischen Liebesgeschichte!

Wann: Samstag, 24.03.2012, 20 Uhr

Wo: BEGiNE – Treffpunkt & Kultur für Frauen

Potsdamer Straße 139

10783 Berlin

Telefon: 030 – 215 14 14

www.begine.de

 

Women only

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Wann wird endlich dem iranischen Botschafter Sheikh Attar der Stuhl vor die Tür gesetzt? Ein Kommentar

Von Gangstern wird 2007 in Teheran der Berliner Mykonos-Mörder Kazem Darabi bei seiner Rückkehr nach seiner Freilassung aus Berliner Haft gefeiert. Er hatte den Mord an kurdischen Politikern organisiert, die auf Einladung der SPD in Berlin weilten.

Blumen für einen Mörder: Von hochrangigen Gangstern wird 2007 in Teheran der Berliner Mykonos-Mörder Kazem Darabi bei seiner Rückkehr nach seiner Freilassung aus Berliner Haft gefeiert. Er hatte in Berlin den Mord an kurdischen Politikern organisiert, die auf Einladung der SPD in Berlin weilten.

Wie lange wollen die westlichen Gesellschaften sich die Menschen­rechts­verletzungen und Verstöße gegen internationales Recht durch die Teheraner Herrscher gefallen lassen, welche nur durch Mord und Folter, Mordaufrufe gegen in Deutschland lebende Flüchtlinge, Korruption, Wahlfälschung, Vettern­wirtschaft und Milliarden­unterschlagungen sowie widerrechtliche Gefangennahme von Parlamentspräsidenten und Präsidentschaftskandiaten den Anschein von Macht aufrecht erhalten, ein Regime auf tönernen Füßen, welches den Namen Gottes missbraucht, welches die höchsten Todesurteils­zahlen weltweit verkündet, Todes­urteile in Minuten, schia-rechtswidrig ausgesprochen durch die Mortazavi-Salavati-Moghiseh-Zargar-Ghazi-Amiri-Gangsterjustiz? Ein unbelesenes, des Rechnens unfähiges, auf Gewalt setzendes Regime, welches die muslimische Kulturnation Iran in ihren Klauen hält. Wie lange werden Abgesandte dieser Gangster in der Podbielskiallee 65/67 geduldet, die von zweckentfremdetem Ölgeld ein fürstliches Gehalt ausgezahlt bekommen, um u.a. Europa mit einem Spitzelheer zu überziehen, das Exiliraner überwacht?  

Von Gangstern wird 2010 in Teheran auf dem Khomeini-Flughafen Ali Vakili Rad gefeiert, der Messerstecher und Mörder des ehemaligen Ministerpräsidenten und Schahkritikers Schapur Bachtiar

Blumen für einen Mörder: Von hochrangigen Gangstern wird 2010 in Teheran auf dem Khomeini-Flughafen Ali Vakili Rad gefeiert, der Mörder des ehemaligen Ministerpräsidenten und Schahkritikers Schapur Bachtiar

Botschafter Irans in Deutschland ist Ali Reza Sheikh Attar, ein Mann, dessen Bruder Hossein Sheikh Attar beteiligt war an einem Anschlag auf den später ermordeten früheren iranischen Ministerpräsidenten und Schahkritiker Schapur Bachtiar und der dafür von einem Pariser Gericht in Abwesenheit verurteilt wurde. Der Vorgänger des gegenwärtigen Botschafters, der Ex-Botschafter Irans in Deutschland von 2006 bis 2008 und jetzige stellvertretende Aussenminister Irans, Mohammad-Mehdi Akhoundzadeh, war 1990 beteiligt an der Ermordung des Menschenrechtlers und ersten Botschafters der wider besseres Wissen so genannten Islamischen Republik Iran, Kazem Rajavi, bei Genf. Ein schweizer Gericht hat Haftbefehl gegen diesen feinen Botschafter wegen dieses Mordes erlassen.

Botschafter Ali Reza Sheikh Attar selbst war Gouverneur in Kurdistan, als die Abgesandten der Teheraner Herrscher unter Wortbruch Freiheitsbestrebungen demokratischer kurdischer Parteien blutig unterdrückten. Attar ist heute verantwortlich für die Koordination von Spitzeln in ganz Europa, Spitzel, die sich dazu hergeben, Kritik von Exiliranern an dem Gangsterregime in Teheran zu unterdrücken. Attar ist ausgerechnet in Berlin tätig, der Stadt des Mykonos-Attentats, wo auf Befehl hochrangiger von Interpol gesuchter Teheraner Gangster mit Ministerrang kurdische Politiker ermordet wurden, die auf Einladung der SPD und Björn Engholm den Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin besuchten.

Wie unsolidarisch werden die Regierungen anderer europäischer Länder den Gewaltexzessen des bigotten Chamenei-Regimesund der beauftragten Basidsch-Milizen gegen die Botschaft Englands in Teheran zusehen? Es wird Zeit, seine fehlende Exzellenz, den Herrn Sheikh Attar dorthin zurückzuschicken, wo er weniger Schaden anrichten kann, an den zukünftigen Beziehungen Europas und Deutschlands zu einem demokratischen Iran.

Iran: Das Foltern hat sich gelohnt: Der Folterer und der Präsident: Said-Mortasawi und Mahmud Ahmadinedschad

Iran: Das Foltern hat sich gelohnt: Der Folterer und der Präsident: Said-Mortasawi und Mahmud Ahmadinedschad

Lesetipp zu dem Mykonos-Mordanschlägen in der Prager Straße in Berlin-Wilmersdorf: Assassins of the Turquoise Palace von Roya Hakakian, erschienen bei Grove Press,  September 2011.

Die Vereinten Nationen hatten am 19.12.2011 auf Initiative Kanadas eine Resolution verabschiedet, in der – wie seit 1985 beinahe jährlich – die großangelegten Menschenrechtsverletzungen in Iran thematisiert und kritisiert wurden. Die Resolution wurde mit 89 gegen 30 Stimmen (Afghanistan (Botschafter HE Zahir Tanin), Algerien (HE Mourad Benmehidi), Armenien (HE Garen Nazarian), Bangladesch (HE Abulkalam Abdul Momen), Bolivien (HE Rafael Archondo), Brunei Darussalam (HE Latif Tuah), China (HE Li Baodong), Kuba (HE Pedro Núñez Mosquera), Nordkorea (HE Sin Son Ho), Ekuador (HE Diego Morejón), Indien (HE Hardeep Singh Puri), Iran (HE Mohammad Khazaee), Kasachstan (HE Byrganym Aitimova), Katar (HE Sheikh Meshal Hamad M.J. Al-Thani), Libanon (HE Nawaf Salam), Myanmar (HE Than Swe), Nicaragua (HE María Rubiales de Chamorro), Oman (HE Lyutha Al-Mughairy), Pakistan (HE Abdullah Hussain Haroon), Russische Förderation (HE Vitaly I. Churkin), Simbabwe (HE Chitsaka Chipaziwa), Sri Lanka (HE Palitha T. B. Kohona), Sudan (HE Daffa-Alla Elhag Ali Osman), Syrien (HE Bashar Ja’afari), Tadschikistan (HE Sirodjidin M. Aslov), Turkmenistan (HE Aksoltan. Atayeva), Usbekistan (HE Murad Askarov),  Weissrussland (HE Andrei Dapkiunas), Venezuela (HE Jorge Valero Briceño), Vietnam(HE Le Hoai Trung)) und 64 Enthaltungen angenommen.

Frauen in Chameneis-Evin-Konzentrationsgefängnis Maryam-Akbar-Monfared-Kobra-Banazadeh-Amirkhizi-Maryam-Jalili-Reyhaneh-Haj-Ebrahim-Dabagh-Nooshin-Khadem-Nazila-Dashti-Mitra-Zahmati-Nasrin-Sotoudeh-Mahvash-Shahriari-Sabet-Hanieh-Saneh-Farshi-Ashraf-Alikhani-Jila-Karamzadeh-Makvandi-Mahboubeh-Karami-Fariba-Kamalabadi-Mahdieh-Golroo-Shabnam-Madadzadeh-Sedigheh-Moradi-Ladan-Mostofi-Maab-Kefayat-Malek-Mohammadi-Atefeh-Nabavi-Manijeh-Nasrollahi-Bahareh-Hedayat-Farah-Vazehan-Masoumeh-Yavari

Frauen in Ali-Chameneis-Evin-Konzentrationsgefängnis, deren Menschenrechte von den oben genannten UNO-Botschaftern ignoriert werden: Maryam Akbar Monfared Kobra Banazadeh Amirkhizi Maryam Jalili Reyhaneh Haj Ebrahim Dabagh Nooshin Khadem Nazila Dashti Mitra Zahmati Nasrin Sotoudeh Mahvash Shahriari Sabet Hanieh Saneh Farshi Ashraf Alikhani Jila Karamzadeh Makvandi Mahboubeh Karami Fariba Kamalabadi Mahdieh Golroo Shabnam Madadzadeh Sedigheh Moradi Ladan Mostofi Maab Kefayat Malek Mohammadi Atefeh Nabavi Manijeh Nasrollahi Bahareh Hedayat Farah Vazehan Masoumeh Yavari

In der Resolution heißt es, „Auspeitschungen, Amputationen und steigende Hinrichtungszahlen“ seien ernstzunehmende Anzeichen für wachsende Menschenrechtsverletzungen in Iran. Auch Einschränkungen der Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit sowie die „grausame und unmenschliche Behandlung“ von Menschen werden in der Resolution angesprochen.

Die folgende Liste verzeichnet Insassen des Vakilabad-Gefängnisses in der iranischen Stadt Maschad, die heimlich im Jahr 2011 hingerichtet wurden:

Heimlich im Jahr 2011 hingerichtet in Maschad: Insassen des Vakilabad-Gefängnisses
Mohammad Haj Aghaie: nach Folter durch Justizmord des Richters Moghisehs zu Tode gebracht

Mohammad Haj Aghaie: nach Folter durch Justizmord des Richters Moghisehs zu Tode gebracht

Heimlich im Jahr 2011 hingerichtet allein in der iranischen Stadt Maschad: Insassen des Vakilabad-Gefängnisses. Im ganzen Iran wurden laut Amnesty International mehr als 600 Menschen hingerichtet: mehr als in jedem anderen Land – mit Ausnahme Süd-alias-Saudi-Arabiens – auf der Welt umgerechnet auf die Bevölkerung. Die meisten Prozesse verlaufen unfair und widersprechen internationalem, iranischem und islamischem Recht.

 

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Relaunch Nollendorfplatz: Ausstellung und Diskussion

Relaunch Nollendorfplatz: © Niko Ropers

Relaunch Nollendorfplatz: © Niko Ropers

TU-Studierende entwickeln Ideen zur Neugestaltung des Nollendorfplatzes / Einladung zur Ausstellungseröffnung am 5. März 2012

Studierende des Master-Studiengangs Landschaftsarchitektur der TU Berlin stellen ihre Ideen zur Neugestaltung des Nollendorfplatzes aus. Im Rahmen des Seminars “Relaunch Nollendorfplatz” wurden unter der Leitung der Landschaftsarchitektin Astrid Zimmermann Entwürfe für die Umgestaltung der Freiräume am Schöneberger Nollendorfplatz entwickelt.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Anlässlich der Ausstellungseröffnung findet eine Diskussionsveranstaltung statt, bei der sich die Studierenden, Vertreter aus der Bauverwaltung sowie die Bewohner und Geschäftstreibende austauschen.

Wann: am Montag, den 5. März 2012, 18:00 Uhr. Die Ausstellung “Relaunch Nollendorfplatz” ist vom 6. bis 13. März von 14.00 bis 18.00 Uhr im Amerika Haus zu besichtigen (Samstag und Sonntag geschlossen). Der Eintritt ist frei.

Wo: Diskussion in den Räumen des Regionalmanagements CITY WEST im Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin. Ausstellung im Amerika Haus

Was: Relaunch Nollendorfplatz

Wer: Ein Anrainer aus dem Kiez rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg regte im Herbst 2011 das landschaftsarchitektonische Universitätsprojekt an.

Warum: Eine große Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation, die von Gewerbetreibenden wie auch Anwohnerinnen und Anwohnern gleichermaßen empfunden wird, war der Anlass für die Sammlung von Ideen für die Neugestaltung des Platzes.

Im Vordergrund stand die Entwicklung eines Gestaltungskonzepts der öffentlichen Freiflächen am Nollendorfplatz unter Berücksichtigung der angrenzenden Stadträume. Gegenwärtig ist der Platz beiderseits des U-Bahnviadukts vom Verkehr zerschnitten und die gesamträumliche Wahrnehmung als Platz stark beeinträchtigt.

Relaunch Nollendorfplatz © Moritz Bannach

Relaunch Nollendorfplatz © Moritz Bannach

Entstanden sind Lösungsansätze für einen zeitgemäßen Umgang mit den dominanten Verkehrsräumen und für eine gestalterische Neuordnung der Flächen. Die Ergebnisse sind als erste Anregung und als Basis für den Einstieg in den Diskussionsprozess zu verstehen.

Bei der Ausstellungseröffnung wird eine Analyse der Bestandssituation vorgestellt und durch kurze Statements von Anrainern und Vertretern aus der Bezirksverwaltung ergänzt. Anschließend erläutern die Studierenden einige ihrer Entwürfe mit unterschiedlichen Gestaltungsvorschlägen und stellen sie zur Diskussion.

Fotomaterial zum Download unter: www.tu-berlin.de/?id=116217

Weitere Informationen: Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Astrid Zimmermann, Zplus Landschaftsarchitektur, Tel. 030/695 66 07 14, E-Mail: a.zimmermann@zplus.eu

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Mit den DJs um die Häuser am Winterfeldtplatz: Moving Schöneberg

DJ Mijk van Dijk (rechts) und Cedric Solowin legen freitags ab 21 Uhr am Winterfeldtplatz auf. Eineinhalb Stunden spielen sie unter dem Namen „Moving Schöneberg“ ihre Musik, dann ziehen sie weiter – bis morgens um 7 Uhr. Foto: Doris Spiekermann-Klaas/Tagesspiegel

DJ Mijk van Dijk (rechts) und Cedric Solowin legen freitags ab 21 Uhr am Winterfeldtplatz auf. Eineinhalb Stunden spielen sie unter dem Namen „Moving Schöneberg“ ihre Musik, dann ziehen sie weiter – bis morgens um 7 Uhr. Foto: Doris Spiekermann-Klaas/Tagesspiegel

Drei Bars, vier DJs: jeden ersten Freitag im Monat spielen Mijk van Dijk, Cedric Solowin alias Chud1 und coffecapone unter dem Slogan “Moving Schöneberg” in den Bars

verschiedene Musikrichtungen: alle DJs ziehen nach eineinhalb Stunden zur nächsten der drei Lokalitäten. 80s Funk ist der Mijk van Dijk-Track, Chud1 spielt Acid-Jazz und Groove, coffecapone kommt mit tanzbarem Jazz. Der vierte DJs ist Überraschungsgast und sorgt für ungewohnte Töne.

 

Wann: Von 21 Uhr bis 7 Uhr morgens, jeden ersten Freitag im Monat

Wieviel:  Eintritt frei.

Wer: 4 DJs

Wo: rund um den Winterfeldtplatz

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