Keine Geldspielgeräte mehr in Imbißen und Internetcafes. Ein Kommentar

Wenn es in Zehlendorf so viele Geldspielautomaten aufgehängt würden, ständen sofort Eltern mit gutem Grund auf der Matte: nicht so in Neukölln und Schöneberg-Nord. Dort werden immer mehr Kinder und Jugendliche durch Glückspiel um ihr Geld betrogen. Immer mehr Berliner Jugendliche sind spielsüchtig. Schon ein einziger Gewinn kann für eine nicht gefestigte Persönlichkeit zur Sucht führen. Weil der Reibach für die Automaten-Betreiber so hoch ist – die Süchtigen also richtig abgezockt werden – verbreiten sich diese sinnfreien Automaten mehr und mehr in Schöneberg Nord. Dringender Handlungsbedarf für den Gesetzgeber ist angesagt: Verbot der Geldspielgeräte außerhalb von Spielhallen. Auch für die Glücksspielautomaten gibt es eine unseelige Lobbyisten-Riege: die Gausselmänner, Merkuraner und Vulkan-Strategen, die dumpfe Zeittotschlägerei, Geldverbrennen und krankhafte Spielsucht als Unterhaltung schön-reden.  Weitere berechtigte Forderung des Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky: Strengere Alterskontrollen in den Spielhallen durch bessere Ausstattung der Bezirksämter. Mehr Infos im Video des RBB:

[flv:http://download.rbb-online.de/blog/abendschau/2010/Mai/20100504_SPIELER.flv 800 600]

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