Ausstieg aus Kohle und Atom schnell und weltweit möglich sagt Gutachten. Atom-Lobby vertuscht Todeszahlen.

Wenn die Subventionen für Kohle und Atom zugunsten regenerativer Energien umverteilt würden, wäre ein enormer Investitionsimpuls zu erzielen. Atomenergie ist privatwirtschaftlich nicht versicherbar. Ökonomen lassen sich von der Atompropaganda nicht hinters Licht führen Atomtechnik ist damit ökonomisch sinnlos. Umstellung auf erneuerbare Energien ist wirtschaftlich vernünftig und sollte nicht weiter aufgehalten werden durch marode Atom-Brücken.

Das sind die zentralen Aussagen eines Anfang April veröffentlichten WBGU-Gutachten u.a. von Prof. Hans-Joachim Schellnhuber. Ein weltweiter Umstieg ist sinnvoll und notwendig. 9 Milliarden Menschen könnten ohne Wohlstandsminderung mit regenerativen Energien versorgt werden.

Das Gutachten schlägt 10 Maßnahme-Bündel vor:

  1. Den gestaltenden Staat mit erwei-
    terten Partizipationsmöglichkeiten ausbauen
  2. CO2 -Bepreisung global voranbringen
  3. Europäisierung der Energiepolitik aus-
    weiten und vertiefen
  4. Ausbau erneuerbarer Energien durch
    Einspeisevergütungen international
    beschleunigen
  5. Nachhaltige Energiedienstleistungen in
    Entwicklungs- und Schwellenländern fördern
  6. Rasante Urbanisierung nachhaltig
    gestalten
  7. Klimaverträgliche Landnutzung
    voranbringen
  8. Investitionen in eine klimaverträgliche
    Zukunft unterstützen und beschleunigen
  9. Internationale Klima- und
    Energiepolitik
  10. Internationale Kooperations-
    revolution anstreben

Atom-Lobby vertuscht Todeszahlen nach Tschernobyl: 1,4 Millionen Tote nach Tschernobyl

Nachdem der ganze radioaktive Dreck in einem Radius von 300 km rund um Fukuschima in dicht bewohntem Gebiet herunter kommen wird, kann in Japan die Zahl der Toten von Tschernobyl – 1,4 Millionen Menschen – durchaus übertroffen werden. Das wahre Ausmaß der Katastrophe wird von internationalen Gremien vertuscht. Insbesondere wissenschaftlich und demokratisch unlegitimierte Gremien wie der inkompetente Atom-Lobby-Verein Internationaler Rat für Strahlenschutz (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection, ICNIRP) ist verantwortlich dafür, dass – nach Tschernobyl – keine Erkenntnisse im Bereich des Strahlenschutzes weltweit zusammengetragen werden und Wissen um die krank- und totmachenden Folgen der Atomtechnik vertuscht wird, so Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz.

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